Berichte von 07/2013

Samstag, 27.07.2013

ungewohnter Unialltag

Die Orientierungswoche und die erste Uniwoche sind rum und meine Mitbewohner sind am Dienstag auch endlich mal eingetroffen. Nachdem ich zwei Wochen alleine in der Wohnung war, ist es doch eine recht große Umstellung. Der Platz und die Ruhe fehlt mir. Aber habe ich auch nicht anders erwartet.

Zum Glück ist nur ein Raucher unter den Dreien. Fred, Marco und Patrick kommen aus Stuttgart, kannten sich schon durch ihr Studium und ich würde sie nun nicht als faul beschreiben. Deshalb mache ich mir um den Haushalt auch keine großen Gedanken. Zumindest gab es die ersten zwei Tage direkt mal Rührei zum Frühstück, als ich aus der Dusche kam. Am Tag ihrer Ankunft haben Julia und ich (meine Nachbarin, die direkt neben uns im Haus wohnt und am 15.07. angekommen ist) Wraps mit Salat und Chicken gemacht.

In der ersten Woche an der NMMU wurden neben einer Eröffnungsfeier mit Fotobox   Hanna, Anika, Verena & ich Nadine & ich nur organisatorische Dinge wie die Pre-registration und schließlich die finanziellen Angelegenheiten geklärt, sowie etwas in puncto Unterkunft, Sicherheit, Bibliothek, Krankenversicherung erzählt. Außerdem gab eine Unitasche mit Infomaterial und einem After-Arrival Book, in dem ebenfalls nützliche Dinge drinstehen. Da ich ab Mittwochabend krank war, habe ich leider nicht an der für die Internationalen organisierten Stadttour teilnehmen können und musste die nächsten paar Tage samt Wochenende stattdessen zu Hause verbringen.

Insgesamt ist die Universität sehr verschult, mit Study Guides und regelmäßigen Assignments & Tests. Deshalb für mich als deutsche Studentin etwas ungewohnt.. aber da muss ich durch :) Vorteil ist, dass man dann für die Klausuren im November weniger nachzuarbeiten hat und besser vorbereitet ist. Der South Campus der NMMU gefällt mir sehr gut, dieser liegt direkt in einem Naturreservat und beheimatet deshalb Affen und andere Tiere auf dem Gelände. Alles ist sehr weitläufig, meine Seminarräume finde ich aber mittlerweile schnell. Obwohl man sich auf spontane Raumwechsel einstellen sollte :D

Am Samstagabend, als es mir dann schon weitaus besser ging, wurden Julia und ich netterweise von unserer Nachbarin zum Dinner eingeladen. Dies stellte sich auch als äußerst gute Möglichkeit heraus, erste Kontakte zu knüpfen und mal mehr von der Umgebung zu erkunden. Unser Sonntag wurde nämlich am selben Abend noch mit ordentlich Programm gefüllt. Morgens sind wir mit unserem Vermieter zu einer großen Shoppingmall gefahren, um etwas Essen & Trinken und Flip Flops für Julia zu besorgen. Im Anschluss ging es zu einem südafrikanischen Markt, der jeden Sonntag entlang des Strandes aufgebaut ist. Dort haben wir mit einigen Künstlern gesprochen, die Julia für das soziale Projekt ausfindig machen soll. Es geht darum, diesen Menschen aus den Townships zu helfen, ihre Zeichnungen auch in Deutschland bekannt zu machen und dort über eine Internetseite zu fairen Preisen zu verkaufen. Außerdem sollen Deutsche im Gegenzug mehr über das Leben in Townships und die Künstler selbst erfahren.

Nach den vier Stunden, in denen wir uns auf dem Markt aufgehalten haben, sind wir dann fix nach Hause gefahren, da uns Kevina, ihre Schwester und ihre Mutter am Abend mit in die Kirche nehmen wollten. Dieser Besuch stellte sich als komplettes Gegenteil zu Gottesdiensten in meiner Heimat heraus. Nämlich mit einer Band, interessanten Themen und einer großen Gemeinschaft. Direkt im Anschluss sind wir zum Boardwalk Casino hier in PE, was nicht weit von unserem Haus entfernt ist, gefahren. Dort haben wir uns in ein Cafe gesetzt, einer Jazzband zugehört und einen super leckeren Salat gegessen. Ein schöner Abschluss eines so ereignisreichen Tages und gute Vorbereitung auf meinen ersten Unitag.

Mit dem Fahrrad ging es morgens um 9 nach einem ersten vernünftigen Frühstück nach ganzen vier Tagen los. Mit meinem Stundenplan bin ich äußerst zufrieden, auch wenn ich noch einige Kurse anders gewählt habe als ursprünglich geplant. Ich belege Sociology of Development, Evaluation of Development Programmes, Entrepreneurial Skills & Photography. Zudem werde ich noch beim Masifunde Projekt Kindern in den Townships bei den Hausaufgaben betreuen und ihren dabei helfen, ihre Englischkenntnisse verbessern.Trotzdem musste ich der Raumsuche an diesem Tag etwas mehr Zeit widmen als gewollt. Besonders deshalb, weil ich zweimal die Woche an einen anderen Campus muss, der nicht zu Fuß zu erreichen ist. Deshalb bin ich ganz froh, dass wir uns nun zu zweit ein Auto angeschafft haben. Erstmal für einen Monat zur Miete, 140 Euro für jeden + Sprit, was hier mit 13 Rand bei einem Euro pro Liter recht günstig ist. Fotos von unserem kleinen roten Flitzer:

Unser Open Corsa B ohne Opelzeichen geparkt wird direkt vorm Haus!

Mittwoch und Donnerstag hatten wir gemeinsam mit unserem Vermieter einen Braai auf unserer netten Terasse mit Grillgelegenheit. Es stand verdammt viel Essen zur Auswahl.. was man natürlich alles probieren musste. Neben Straußenfleisch und Rumpsteak gab es auch Bananen-Bohnensalat, Kartoffelsalat, auf dem Feuer erhitzte Sandwiches und selbstgebackende Brote, Kartoffeln, Zwiebeln, einen Kuchen aus Spargel, grünen Bohnen mit Käse überbacken und natürlich Hunters/Savanna (Cider) und unübertrieben sechs verschiedene Weine. Natürlich verteilt auf zwei Abende! Ich bin aber noch nicht auf den Geschmack gekommen - präferiere noch immer süßen Weißwein. Davon gibt es aber auch sehr viele gute Weine hier in der Eastern Cape Provinz :)

Gestern stand dann unsere gebuchte Citytour an. Wir wurden mit einem silbernen VW Bus direkt von zu Hause abgeholt und hatten eine zweieinhalbstündige Tour ganz für uns allein :)! Wir sind in PE verschiedene Aussichtspunkte angefahren und haben schöne Bilder gemacht - ..mit einem Blick aufs Meer. Hier die Bilder von diesem Tag:

Blick über PE  Julia Donkin Reserve Donkin Memorial - durch die Geschichte hinter dem Denkmal ist die Stadt zu seinem Namen gekommen unser Bus :) Das Stadion schöner Sonnenuntergang von unserer Dachterasse aufgenommen

Am Freitagabend sind wir noch mit ein paar Leuten zum Rugbyspiel (Southern Kings vs. MTN Lions) ins Nelson Mandela Bay Stadium, wo auch das Eröffnungsspiel zur WM 2010 statt fand, gefahren. Die Lions haben das Spiel für sich entschieden und sind nun im Finale der Playoffs. Der Eintritt war für Studenten wirklich günstig und mit einem Freibier gleich zu Anfang verbunden. Ich bin zwar kein Rugbyfan geworden, das Spiel und das Stadion waren aber trotzdem einen Besuch wert.

Samstag wurde eingekauft und Wäsche gesammelt, die wir immer zum Wäscheservice bei Spar für umgerechnet 4 Euro je 5 kg bringen können. Zum Studentenpreis. Später haben wir Gemüsepfanne mit Reis gekocht und sind im Anschluss zu einer Hausparty bei unserer Nachbarin gegangen. Dies war wieder eine gute Gelegenheit, Einheimische kennenzulernen.

Heute (Sonntag, 28.07.) sind wir zu einem Flohmarkt gefahren, von dem wir eigentlich eher einen Kunstmarkt (wie der Name dieses Marktes vermuten lässt) erwartet hätten. Dieser befand sich im St. Georges Park, einem wunderschönen Park mit Cricketstadion, einem Tennisplatz, Schwimmbad und super Möglichkeiten sich inmitten von Palmen und bei strahlendem Sonnenschein zu entspannen. Hört sich nicht nur so idyllisch an, es war auch so:

    Fred, Julia, Marco & Patrick vorm Art Museum

Danach haben wir - Julia, Fred, Marco, Patrick & ich - einen kurzen Abstecher ins Nelson Mandela Art Museum (Bild siehe oben) gemacht, wo wir von der netten Angestellten einen Plan über Port Elizabeth bekommen haben, den ich mir gleich an meine Pinnwand hängen werde. Es war eine kleine Herausforderung mit dem Auto zu einem Ort zu fahren, von dem man nicht genau wusste, wo er ist. Haben wir aber dann doch mit einem kleinen Umweg gemeistert. Ich denke in PE kann man sich nach einer Weile auch ganz gut zurecht finden. Meiner Meinung nach die perfekte Größe für eine Heimatstadt auf Zeit! Gerade eben haben wir noch einen kleinen Ausflug zu einer Sanddüne ganz an der Spitze PE's gemacht, um den Sonnenuntergang anzuschauen und uns den Wind um die Ohren wehen zu lassen.

Fred, Julia und Patrick (vl)

Sonntag, 14.07.2013

Molo Port Elizabeth (PE)

Molo heißt Hallo auf Xhosa, eine der 11 offiziell anerkannten Landessprachen Südafrikas. Bislang unterhält man sich aber ausschließlich auf Englisch und leider noch zu viel auf Deutsch. Grund dafür: überwiegend deutsche internationale Studenten. Amerika, Schweden, Frankreich und Zimbabwe war auf dem Orientierungswoche ebenfalls vertreten. Dazu aber gleich mehr!

Nach der Ankunft am Mittwoch, den 10.07. wurde erstmal die Umgebung erkundet. Mein Vermieter Karl war so nett und hat mich mit seinem Auto herumgefahren, mir die Geschäfte, Bars und den Strand meiner neuen Heimat für die nächsten 5 Monate gezeigt. WUNDERSCHÖN! Hier lässt es sich gut leben. Mein "Haus" sieht so aus:  Haus von der Straße aus Mein Garten mit Grillplatz Dachterasse mit Sonnenuntergang! The Annex (Name dieser Unterkunft) zählt zu den meines Erachtens schönsten Wohnungen, für die man sich hätte entscheiden können. Nicht zu den günstigsten, aber das hat sich absolut bezahlt gemacht! Wie man sieht war das Wetter am Tag der Ankunft super. Trotz Winter war es 23 Grad warm und die Sonne wurde nicht mal von Wolken verdeckt.

Abends bin ich noch zu Verena (auch aus Oldenburg) und den anderen rübergegangen - sie wohnt auch in der Rubin Crescent (der Name meiner Straße) - Wir sind dann zuerst zusammen einkaufen gegangen, um unseren noch komplett leeren Kühlschrank etwas zu füllen. Der Supermarkt ("Superspar") ist hier gleich um die Ecke. Im Prinzip sind viele Lebensmittel günstiger als in Deutschland, nur bekannte Marken und Hygieneartikel können etwas teuer sein. Da der Wechselkurs mit 1 Euro zu 13 Rand gerade gut für uns liegt, ist das alles absolut bezahlbar. Ich hoffe das bleibt bis zur Orientierungswoche so, wenn wir den großen Betrag für Miete, Studiengebühren usw. zahlen müssen. Bei mehreren Tausenden macht sich der Wechselkurs echt bemerkbar!

Am Donnerstag, den 11.07. ging es dann zum ersten Mal tagsüber an den Strand, der etwa 20 Gehminuten von uns entfernt ist. Der Blick direkt auf den Indischen Ozean :) Ich denke Bilder sagen mehr als tausend Worte.

Blick auf PE!  Beweisfoto

Abends ging es dann gemeinsam mit zwei Amerikanerinnen, die uns mit dem Nachtleben PE's vertraut machen wollten, in einen Club namens Balizza. Musik war wirklich gut und die Getränkepreise voll billig, aber leider durfte überall in dem Club geraucht werden.. mehr als widerlich! Die unter euch, die mich und meine Abscheu gegenüber Raucher kennen, können sich sicherlich vorstellen, wie ich mich danach gefühlt habe. Deshalb war dieser Abend wohl das erste und letzte Mal im Balizza. Schade!

Am nächsten Morgen (bzw. Mittag) ging es dann zur Universität, wo wir uns für das Orientierungswochenende nach Tsitsikamma getroffen haben. Mit einer Stunde Verspätung, woran ich mich wohl gewöhnen muss, weil in Südafrika alles länger dauert, sind wir dann mit dem Bus gestartet. Bis zu unserem Ziel hat es etwa 2 Stunden gedauert. Auf dem Plan fürs Wochenende standen folgende Dinge: Ziplining, kurze Vorträge von Studenten der NMMU über die Universität, über die südafrikanische Geschichte und die Besonderheiten des Landes, Trommeln, vieele nationale Spezialitäten probieren. Mein Fazit zu dem Wochenende: Gute Möglichkeit, um die anderen Internationalen kennenzulernen. Hier einige Bilder von der Umgebung und bevor wir uns in die Tiefe gewagt haben! (@Mami: Ganz so schlimm und gefährlich war das alles gar nicht!)

uund der nächste Sonnenuntergang die Unterkunft übers Wochenende Nadine, Verena, Anika und ich sind bereit! :) gut wars

Beweisfotos von mir folgen noch! Befinden sich leider nicht auf meiner SD-Karte..

sooo, hier ist es: Ziplining

Morgen geht die Orientierungswoche an der Nelson Mandela Metropolitan University (NMMU) los, bin gespannt wie Menschen, Gebäude und Inhalte sind! Berichte dann nächste Woche davon!

Sonntag, 07.07.2013

Erste SAFARI!

.. und das auch noch gleich im Krüger Nationalpark!

Ich hätte nicht damit gerechnet, so schnell die Chance zu bekommen auf Safari zu gehen. Aber meine Gastfamilie für diese Woche hat es möglich gemacht. Mit Hotel und allem drum & dran. Und gar nicht mal so unkompfortabel:

Frueckstuecksbuffet

Wusste erst gar nicht, wie ich Tracey und ihrer Mama dafür danken sollte. Habe ihnen nun die vielen schönen Fotos, die ich mit meiner Canon geschossen habe, auf SD-Karte gespielt. Erinnerungen sind immer das beste Geschenk.

Wir sind morgens nach einem leckeren Frühstück im Hotel losgefahren und waren gegen 10 Uhr im Park. Es ist wahrscheinlich cleverer, sich als südafrikanischer Staatsbürger auszugeben, denn die zahlen nur ein Viertel des Preises für "Touristen". Mein Eintrittspreis: 200 Rand, Traceys: 50 Rand. Ausweisen mussten wir uns zumindest nicht. Man sollte dann nur keinen Mist im Park bauen :D!

Gleich nach den ersten 1000 Metern hat ein Elefant unseren Weg gekreuzt. Wir sind mir eigenem Auto gefahren, eine ein- bis zweistündige Tour durch den Park kostet bis zu hundert Euro, etwas übertrieben also! So hatten wir mehr Freiheiten, mehr Zeit und konnten glücklicherweise ganze vier der "Big Five" auf unserer 6-stündigen Tour entdecken. Dazu zählen Elefanten, Büffel, Nashörner und Löwen. Leider konnten wir keine Leoparden finden, dafür ist uns aber kurz vorm Verlassen des Parks eine ganze Löwenherde begegnet. (Die Beweisfotos findet ihr am Ende meines Eintrags!). Tracey meinte, dass sie in den vielen Besuchen sämtlicher Nationalparks bislang noch keinen Löwen in freier Wildbahn sehen konnte. Ich habe also mehr als Glück gehabt :) Es war echt erstaunlich wie nah die Tiere an den Autos vorbeigelaufen sind. Natürlich sind sie an die ganzen Besucher des Parks gewöhnt. Aber es kommt bestimmt nicht oft vor, dass die sonst so faulen Löwen sich auf den Weg zur Hauptstraβe machen..

Auch die Landschaft im Park war mehr als sehenswert!

nachdem wir wieder zurück im Hotel waren habe ich meine ersten Postkarten verfasst, die hoffentlich nicht länger als 4 Wochen nach Deutschland brauchen. Habe extra auf jede Karte das Verfassungsdatum geschrieben. Mal sehen! Könnt euch also auf vollgeschriebene Karten freuen!

Hier sind ein paar von den hunderten Fotos des gestrigen Tages, der mir ganz sicher für immer in Erinnerung bleiben wird:

naeher gehts bald gar nicht!Giraffe vor wunderschoener Landschaft Kleines Babynashorn und seine Mami Vorsicht, Giraffe! Guten Hunger! Nashornfamilie kommen naeher auch Schildkroeten gabs zu sehen! Guten Hunger auch! Eine ganze BueffelherdeKudu Hallo schoener Vogel! soooo aufregend!  Und der Zoom meiner Kamera ist nicht der beste!! Sonnenuntergang Der Sonne entgegen!

Nach einem langen Tag und einer zweiten Nacht im Hotel heiβt es dann wieder Abschied nehmen. Hier noch weitere Fotos aus dem Hotel.. auf dem Heimweg haben wir dann noch kurz bei Millys gestoppt, um eine kleine Stärkung zu uns zu nehmen.

  ganz nett..   Tracey und ich Mhh, lecker Wraps

Mittwoch, 03.07.2013

Ankunft in Johannesburg!

Nachdem in Frankfurt alles mit der Gepäckaufgabe geklappt hat und meine 38 Kilo  Miram und Hauke mit Gepaeck tatsächlich an Bord gekommen sind, hieβ es dann Abschied nehmen.. Da ich mit meiner Mama, die leider wegen bösen Viren nicht mit zum Flughafen kommen konnte, zuvor schon um die Wette geweint habe, verlief der Abschied in Frankfurt ganz entspannt. Abschied von Familie Hinter der Schleuse und getrennt von meiner Familie machte ich mich auf den Weg: Sicherheitskontrolle (ohne Piepen), eine weitere Passkontrolle und schlieβlich eine Stunde Wartezeit. Dort habe ich dann die Karte, die ich mit auf den Weg bekommen habe, gelesen. 6! Geschenke, besser gehts nicht. Ganz schlau sich die Portogebühren für jegliche Aufmunterungsgeschenke zu sparen. Gut gemacht, Mami ♥ und danke! Die Schokolade habe ich als Dankeschön für die Chai Latte am Flughafen in Joburg an Tracey und ihre Mama verschenkt. Kurz zum Flug: Gut ausgestattes Flugzeug von Airbus mit integrierten Fernsehern, auf dem sogar der Film mit Matt Damon und Nelson Mandela lief! Da die Turbulenzen anfangs meinen Magen durcheinander gebracht haben, habe ich mich aber nicht getraut den anzumachen und habe stattdessen durchgehend Musik gehört und versucht zu schlafen. Fensterplatz war 1aSicht vom Fensterplatz SAA, besonders beim Sonnenaufgang:  Sonnenaufgang und bei dem Landeanflug auf Johannesburg (morgens halb 8, 13 Grad Sonnenschein) Landeanflug Johannesburg War verdammt froh, als ich endlich da war. Nach kurzer Suche nach dem Band, wo mein Gepäck ankommen sollte, hatte ich es auch schon auf den Wagen gehieft. Als ich dann durch die Glastür kam, wo alle Leute immer mit Namensschildern erwartet werden, wurde ich mit einem Welcome Ballon in Empfang genommen. Die Müdigkeit verschwand recht schnell und tritt langsam ein. Die Trombosespritze hat übrigens einen riesen blauen Fleck hinterlassen :(

Am ersten Tag in Südafrika waren wir auf der kuriosen Autobahn unterwegs, wo jeder so fährt, wie er gerne möchte, sind in einem deutschen Fleischfachgeschäft gewesen und waren anschlieβend nochmal bei Woolworth Zutaten für einen leckeren Cesar Salad einkaufen. Das gab es dann zum Abendessen, welches nach dem grottigen Essen im Flieger, bei dem ich mich nur an den Kuchen und die Cracker getraut habe, mehr als gut tat.  Auβerdem habe ich mir noch zwei (richtige!) Adapter gekauft, für nicht mal einen Euro das Stück (= R10), nachdem ich in dem Shopping Center erstmal südafrikanisches Rand mit meiner VISA abgehoben habe. Eine Prepaidkarte konnten wir nicht besorgen, weil MTN (der günstigste Anbieter hier) einen Beleg seiner Anschrift in Südafrika verlangen. Wofür das gut sein soll, konnte man uns auch nicht erklären. Tracey hat mir gesagt, dass man ganz günstig mit einer Prepaidkarte ins Internet kann und hat mir netterweise ihr Blackberry Curve für die nächten 6 Monate geliehen. Zurückgeben werde ich ihr das im Dezember, wenn sie mit mir ein paar Tage nahe Kapstadt verbringen möchte. Nach dem Essen waren wir mit Traceys beiden Hunden spazieren und ich habe gemerkt wie viele hier einen (oder gleich drei) Hunde als Haustier haben. MAN WAR DAS LAUT!

Für die Woche in Johannesburg ist bislang folgendes geplant: morgen, Donnerstag den 04.07. mit Tracey zur WITS (University of Witwatersrand), zu einem afrikanischen Markt, der direkt davor ist, im Anschluss mit ihr zum Fitnessstudio und dort Probetraining machen :D und abends sind wir mit Freundinnen (wo ich dann auch Lorna wiedersehe) zum Dinner verabredet. Von Freitag bis Sonntag hat Tracey etwas organisiert, von dem ich bislang nichts weiβ, am Montag geht es ins Apartheid Museum und hoffentlich ist das Wetter nochmal 3 Grad wärmer, sodass es sich lohnt, den Pool mal zu benutzen.

Wie ihr schon lesen könnt, mir gehts gut! ;) Fehlt mir natürlich trotzdem!!