Berichte von 09/2014

Dienstag, 30.09.2014

Dauerregen in PE :(

Die vergangenen zwei Tage regnet es hier in Strömen. Die Wettervorhersage gibt ein wenig Hoffnung auf besseres Wetter, aber das kann sich für PE auch ständig ändern. Heute Morgen habe ich mich mit Welcome (ja, so heißt er wirklich), dem Angestellten von Susan, über das Wetter unterhalten und er erzählte mir von den Überschwemmungen im Walmer Township. Mir tun die Bewohner leid.. in den Shacks tropft es rein und einige Straßen sind nicht passierbar. :( Hoffentlich lässt der Regen bald nach und die Sonne lässt sich wieder blicken.

Für Ende dieser Woche oder Anfang nächster Woche steht mein erstes Interview an. Welcome hat sich bereiterklärt, mir Auskunft zu geben. Wir haben uns schon einige Male darüber unterhalten und ich habe ihm erklärt, was ich hier so mache. Er kommt ursprünglich aus East London und kennt auch die Gemeinde, in der das INEP Institut ihr erstes Modellhaus errichtet hat. Bin gespannt, wies wird :)

Wir haben es nun geschafft! Darf ich vorstellen:

Das sind Hazel und Susan ;)

Kurz zu meinem Wochenende: Samstag war der Geburtstag von Susans Enkelkindern (2 & 6 Jahre). Ich war als Gast eingeladen, habe aber ein wenig Fotografin gespielt, um den Eltern schöne Erinnerungen festzuhalten. Hier in Südafrika laufen Kindergeburtstage ein wenig anders ab. Es ist üblich, die Kinder mit ihren Eltern einzuladen. Häufig wird nicht zu Hause gefeiert, sondern extra eine Örtlichkeit gebucht. Dementsprechend ist der Geburtstag auch bereits nach 2 Stunden wieder vorbei, was aber auch nicht schlimm war bei 24 Gästen + Anhang. :D Für jeden Gast gab es eine Tüte mit Süßigkeiten und Spielzeug sowie, jeweils passend zum Motto, ein Konstüm. So könnt ihr euch das ganze Spektakel vorstellen:

der kleine Dylan sein Bruder Reuben Leon und Reuben was ne Torte! :) mit seiner Mama

Am Sonntag war ich mit den Studentinnen aus Oldenburg auf dem Veld Fest 2014, einem Art Festival mit unterschiedlichen Künstlern aus der Region und einigen Ess- und Trinkständen. Der Erlös wurde für einen guten Zweck gespendet. Leider hat das Wetter nicht wirklich mitgespielt.. sonst wären wir bestimmt noch länger geblieben. :) Die Musik war nämlich wirklich gut! Und mit Savanna war auch das miese Wetter einige Stunden auszuhalten. Im Anschluss hat uns Anton, Susans ältester Sohn abgeholt und Suna und Nini sind noch auf einen Tee mit zu mir gekommen. Wir haben uns einige Fotos angeschaut und uns über mögliche Stops auf unserem Kapstadttrip, der für November angepeilt ist, ausgetauscht. Susan hat die beiden glatt zum Essen eingeladen, es gab typisch südafrikanischen Potjie (Poikie ausgesprochen). War nicht so mein Ding, muss ich ehrlich gestehen :D aber das liegt wohl auch daran, dass es nicht ganz so appetitlich aussieht. Im Prinzip schmeißt man da alles rein, was man noch im Haus findet.. nein Spaß, Susan hat extra dafür eingekauft. Es besteht aus verschiedenem Gemüse, Kartoffeln und Fleisch.

Ab gestern Abend bin ich nun auch stolze Besitzerin eines Mietwagens für die kommenden zwei Monate! Heute habe ich mich erstmal an die südafrikanische Fahrweise gewöhnen müssen. Aber der Wagen fährt sich ganz gut :) So sieht er aus:

Bin heute Nachmittag spontan nach Walmer gefahren, da dort in der Bücherei der Highschool ein Vortrag aus der Reihe "The Week of Big Dreams" stattfand. Es war eine Entrepreneurin aus Johannesburg da, die den Township-Kindern Mut gemacht hat, an ihre Träume und Ziele im Leben zu glauben. Im Anschluss an ihren Vortrag habe ich Frau Scott kurz über das Buchprojekt zu Social Entrepreneurs informiert und ihre Visitenkarte mitgenommen. Mal sehen, was sich dabei für das ICET Projekt ergibt. Außerdem habe ich bei der Veranstaltung eine Stipendiatin aus PE kennengelernt, die ab Januar für ein Jahr in Oldenburg ist und dort in einem Projekt mitwirkt. Sie heißt Sarah (18) und freut sich schon sehr auf ihren Aufenthalt in Norddeutschland. :)

Donnerstag, 25.09.2014

Wie die Zeit verfliegt..

..kaum zu glauben, dass ich schon 3 Wochen hier bin. Fühlt sich definitiv nicht so an. Es hat sich nun herausgestellt, dass Susan Anfang Oktober für 2 Wochen Verwandte nahe Johannesburg besucht. Zwar kommt Hazel auch in dieser Zeit, aber es wird an den anderen Wochentagen bestimmt komisch sein, so ganz alleine. Immerhin werde ich in dieser Zeit ein Auto zur Verfügung haben :) ich miete es von der Frau von Susans Sohn für 140 Euro im Monat. Wesentlich günstiger als jede andere Autovermietung in PE. Glück gehabt, würd ich sagen! Ich freue mich schon, wenn ich endlich mobil bin. Aktuell vermeide ich es eher, weite Strecken per Taxi zurückzulegen, deshalb hocke ich viel vorm Laptop und tippe an meiner Bachelorarbeit. 10 volle Seiten und gefühlte 50 Quellen habe ich bereits angesammelt, die nur noch darauf warten gelesen zu werden. Da einige davon gleich 70 Seiten lang sind, habe ich in dem kommenden Wochen also noch eine Menge zu tun! Ich plane nächste Woche mit dem ersten Interview zu starten und hoffe, es ergeben sich noch weitere Kontakte.

Diese Woche habe ich mich nochmal mit Nozibele & Christian getroffen. Dabei habe ich Nozibeles Tochter Zazi (ihr Spitzname) kennengelernt. 9 Jahre, sehr höfliches und liebenswürdiges kleines Mädchen. Wir haben uns ein wenig im Shoppingcenter aufgehalten, Nozibele hat mit ihrer Tochter ein wenig Zeit zu zweit verbracht und ich bin mit Christian, Azaniah und der Tochter von Nozibeles Zwillingsschwester zu Mugg&Bean gegangen. Dort haben wir Kaffee, Kakao und Smoothie getrunken, Aza hat ein Bild gemalt und ich habe mich ein wenig mit Christian unterhalten während wir auf Nozis Rückkehr gewartet haben. Später sind wir noch spontan zum Boardwalk gefahren, wo ich dann mit den Kindern in einen Film o.A. gegangen bin. Die Auswahl war begrenzt, es wurde das Magic House. Aza konnte leider nicht wirklich still sitzen und war trotz XXL Popcorn noch immer nicht zufrieden. Sie wollte dringend was zu trinken haben. Aber auch nur deshalb, weil die Tochter von Nozibeles Schwester auch ein Getränk hatte. Schnurstracks ging Aza also an den Kinoschalter, um die Frau darum zu bitten, ihr ein Getränk zu geben. Clever wie die Kleine ist, fügte sie noch hinzu: Ich habe zwar gerade kein Geld dabei, aber meine Eltern bezahlen das später. :D Jedenfalls war der Film dann doch recht schnell rum und wir sind zu dem Cafe gegangen, wo Nozibele & Christian auf uns gewartet haben. Dort haben wir dann noch ein wenig gesessen und es sind einige Bilder entstanden:

Nozi mit ihrer Tochter Zazi die 12-Jährige Tochter ihrer Zwillingsschwester mit Eliana der kleine Frechdachs :D und ihre große Schwester Aza und ich 1 Aza und ich 2

Nun verrate ich euch auch, wie mein Wiedersehen bei Masifunde war. Zunächst in Bildern:

Nolu, Sisipho, Lafika und ich wieder vereint :) die Mädels links und rechts sind zwei andere Studentinnen aus OL :) Lafika und Noluvuyo

Da das Masifunde Gebäude zurzeit renoviert wird, fand der Homework Club in der Walmer High statt. Die Kinder haben mich als ich in den Klassenraum getreten bin direkt in die Arme geschlossen. Ein sehr berührender Moment. :) Sogar Kinder, denen ich nur ein, zweimal bei ihren Hausaufgaben geholfen habe, konnten sich noch an meinen Namen erinnern. Fand ich sehr beeindruckend.. nach 10 Monaten und zwei Semestern, in denen jeweils neue internationale Studierende zu Masifunde kommen. Ich habe an dem Tag Nolu, Sisipho und Lafika gleichzeitig betreut und war froh, dass sich das Verhältnis zu den Kids in der Zeit, wo ich nicht da war, so gut wie gar nicht verändert hat. Nach der Erledigung der Aufgaben haben wir uns draußen noch ein wenig beschäftigt, bevor wir mit dem Unitransport abgeholt wurden. Die Kinder haben mich auch gefragt, wie lange ich bleibe. Denke, dass ich nun regelmäßig mittwochs hinfahre. Bildung ist schließlich das, was in Südafrika am dringendsten gebraucht wird.. und die Kinder können das Land mit ihren Talenten später weiter voranbringen :)

In den nächsten Tagen stehen der Kindergeburtstag von Dylan und Reuben an, mit Batman-Motto und am Sonntag ist in meiner Nähe eine Art Musikfestival mit verschiedenen Künstlern aus der Umgebung. Werde dort mit den Studentinnen aus Oldenburg hingehen. Hoffentlich wird das Wetter gut :) Gestern am Heritage Day war das Wetter eher wechselhaft.

Melde mich wieder, wenn es was Neues zu berichten gibt! Fotos zu meinem neuen Zuhause habe ich bei meinem ersten Artikel nachträglich hochgeladen ;) Viel Spaß beim Ansehen! Bis bald

Dienstag, 16.09.2014

Es geht voran!

Nach fast 2 Wochen in PE kann ich nun guten Gewissens behaupten, dass ich nicht untätig war. Selbstverständlich habe ich auch meine Freunde und die Plätze besucht, die ich in Deutschland vermisst habe, aber ich habe mit jedem von ihnen über mein Vorhaben gesprochen und es haben sich dadurch weitere Kontakte ergeben. Nachdem ich vorletztes Wochenende mit Susan ein schönes Konzert des Chors der NMMU besucht habe, bei dem auch meine Freundin Danai mitgesungen hat, sind Danai und ich am Freitag im Boardwalk essen gegangen. Als wir uns über darüber unterhielten, meinte sie, dass sie zwei Dozentinnen kenne, die beide sehr engagiert sind und sich in der Thematik gut auskennen. Beide haben mir bereits auf meine E-mail geantwortet und sind zu einem Gespräch bereit. Sicherlich können Sie mir auch einige Literatur empfehlen, die es zu beachten gilt. Im Anschluss sind Danai und ich ins Kino gegangen und haben uns den Film "Begin Again" angesehen, der zwar nicht schlecht, aber auch nicht unbedingt sehenswert ist. ;)

Am Sonntag habe ich mich mit den zwei Studentinnen aus Oldenburg, die zurzeit ihr Auslandssemester an der NMMU machen, auf dem Craftmarket an der Beachfront getroffen. Wir sind etwas über den Markt geschlendert, haben erste Andenken gekauft und sind im Anschluss auf einen Kaffee im Boardwalk eingekehrt. Wir haben uns viel unterhalten und ausgemacht, dass wir uns Mittwoch bei Masifunde wiedersehen. Ich wollte die beiden dann zum Homeworkclub begleiten und die Kids überraschen. Mal sehen, wie sie reagieren. Bin gespannt! Als ich zurück nach Hause kam, war Susans halbe Familie zu Besuch, um Tians 14. Geburtstag zu feiern. Es gab ein Braai und leckeren Kuchen. Ich habe mich noch sehr nett abends mit der Frau von Susans Sohn über interessante Dinge ausgetauscht und war dennoch am Ende froh, endlich im Bett zu liegen. Habe seit ich hier bin meinen Schlafrhythmus total angepasst. Susan geht normalerweise immer sehr früh schlafen, sodass ich meist auch früh von den Geräuschen im Haus aufwache. Irgendjemand meint immer schon um 7 Uhr morgens anrufen zu müssen :/ Naja, immerhin schaffe ich dann tagsüber ordentlich was für die UNI. Mein Assignment habe ich zum Glück schon fertig bekommen, sodass ich bald mit der Projektarbeit und Literaturrecherche beginnen kann. An einem Tag war ich bereits an der Uni, werde aber wohl Ende dieser Woche nochmal hinfahren.

Etwas problematisch ist es, dass ich zurzeit noch kein Auto zur Verfügung habe. Die Autovermietungen verlangen immense Preise, die ich mir als Studentin alleine einfach nicht leisten kann. Ich habe immerhin ein Fahrrad (das von Susans Sohn), welches ich nutzen kann. Einen Haken hat die Geschichte aber: das Rad ist brandneu und sieht richtig gut aus! Die Gefahr, dass es also trotz Schloss gestohlen wird, sollte ich es für eine längere Zeit irgendwo abstellen, ist also relativ hoch. Deshalb bevorzuge ich es aktuell noch Distanzen bis 6 km zu Fuß zurückzulegen. Taxis rufe ich selten an, da die meisten einfach nicht besonders zuverlässig sind. Ist noch keine optimale Lösung..

Heute hatte ich einen Termin mit dem Gründer von Masifunde, Jonas Schumacher, der sich mit Freude meinen Kalender angesehen hat. Ich habe mich bei ihm über die aktuellen Projekte von Masifunde erkundigt, ihm einige Fragen zwecks Transport, Sicherheit und möglichen Ansprechpartnern für meine Bachelorarbeit im Walmer Township gestellt und ihm angeboten, einige Exemplare des Kalenders zu Druckpreis vorbeizubringen, sollte ich es nicht mehr schaffen diese in PE zu vertreiben. Das Touristeninfozentrum war nicht besonders erfolgreich, da sie mich nur weiterverwiesen haben weil sie wohl keine Produkte verkaufen dürfen, ein Shop am Airport (in den der Kalender ideal reingepasst hätte) müsste ihn für wesentlich mehr Geld im Laden anbieten (zu einem so immens hohen Preis, dass ich sehr daran zweifel, dass ihn dann überhaupt jmd kauft) und in unabhängigen Bücherläden habe ich noch nicht probiert. Mal sehen, ob sich da etwas ergibt. Jonas hat mir den Kalender jedenfalls für den regulären Preis zum Privatgebrauch abgekauft. Dies ist schon der dritte Kalender, den ich hier in PE verkauft habe !! :) Er hat mir per Mail bereits einen Artikel zu meinem BA Thema zugeschickt und auch weiterhin seine Hilfe angeboten, sollte ich welche brauchen. Das Treffen hat sich also außerordentlich gelohnt. Er konnte mir noch einige neue Aspekte für meine Recherche mit an die Hand geben, die ich in jedem Fall in der Arbeit berücksichtigen werde.

Als ich wieder zurück war, kam auch ganz bald schon Nozi samt Familie und hat mich abgeholt. Nach einem liebevollen Wiedersehen mit Susan sind wir mit Aza zum Frisör gegangen und im Anschluss zu einer riesigen Shoppingmall gefahren. Dort haben mich Christian und Nozibele nachträglich zu meinem Geburtstag zum Essen eingeladen. War sehr lecker! Wir haben uns das ein oder andere Savanna genehmigt und Eliana hat uns alle gut auf Trab gehalten. Vielleicht kann ich am Wochenende mal zu ihr nach Hause fahren und die anderen Familienmitglieder wiedersehen :)

Bezüglich des Projektes wollte ich die nächsten Tage nochmal mit der Koordinatorin skypen, um genaueres in Erfahrung zu bringen. So viel weiß ich aber schon: es wird um ein Buch über Social Entrepreneurinnen gehen! Also um südafrikanische Frauen, die mit einer Gründung einen Beitrag für die Community leisten. Sobald ich mehr Infos habe, lasse ich es euch wissen!

Wundert euch bitte nicht darüber, dass in diesem Beitrag wieder keine Fotos enthalten sind. Das hat zwei Gründe: 1) Ich habe eigentlich keinen Speicher mehr auf der Seite des Blogs zur Verfügung und müsste theoretisch welche löschen, um neue hochzuladen. 2) Habe bisher vielleicht 10 Fotos mit unterschiedlichen Motiven gemacht, da ich, weil ich nun oft allein und zu Fuß unterwegs bin, selten meine Kamera mitnehme. Ich überlege, ob ich für 8 Euro im Jahr diesen Blog weiterhin nutze. Denke schon, dass es sich lohnen würde :)

Samstag, 06.09.2014

PE hat mich endlich wieder! :)

Nachdem ich mir fest vorgenommen hatte, nochmal in meine zweite Heimat zurückzukehren.. hat es nun geklappt! Glücklicherweise konnte ich durch die Uni einige finanzielle Förderung erhalten, was mir den Aufenthalt überhaupt erst ermöglicht hat. In den kommenden 3 Monaten werde ich für das ICET Projekt in Walmer Location aktiv sein und meine Bachelorarbeit über die Wohnproblematik vorbereiten. Ich hatte heute Morgen sogar schon ein erstes, sehr interessantes Gespräch mit meiner Landlady. Sie hat sich meine Interviewleitfaden durchgelesen und einige Fragen schon fast beantwortet. Natürlich aus ihrer Sicht, aber auch was sie in der lokalen Zeitung dazu gelesen hat. Vielleicht finde ich die Artikel dazu ja noch im Netz wieder. :)

Mein Flug war angenehm, wenig Turbulenzen, diesmal besseres Essen (vermutlich weil ich diesmal auf vegetarisches Essen umgestiegen bin - es gab Pasta mit Oliven und leckerer Soße). Mein Sitznachbar hatte auch das Ziel Port Elizabeth, um dort seine Freundin zu besuchen, die auch in Oldenburg studiert und ihr Auslandssemester an der NMMU macht. Zufälligerweise war ihm sogar Augustfehn ein Begriff :D Konnten uns also zumindest einige Zeit unterhalten und die restliche Zeit habe ich mit Poker und Solitaire auch gut herumbekommen. Zwei Stunden Schlaf waren immerhin auch drin. Diese Nacht habe ich dann den fehlenden Schlaf nachgeholt, das große Bett, was ich hier habe, ist sehr bequem. Meine Landlady Susan hat mich am Flughafen mit einem Schild begrüßt, auf das sie meinen Namen geschrieben hatte. Sie war überrascht darüber, dass ich nur "so wenig" Gepäck dabei hatte. Bei Ankunft waren es 30 Grad und Sonne, heute ist es etwas bewölkt und windig. Wir sind schon nach kurzer Fahrtzeit bei ihr zu Hause eingtroffen, meine Unterkunft befindet sich also wirklich nach am Flughafen. Die Geräusche der Flugzeuge sind zwar gut zu hören, haben mich aber nicht vom Schlafen abhalten können. Denke, dass man sich daran auch schnell gewöhnen wird. Nachdem wir angekommen sind, hat sie mir mein Zimmer gezeigt, welches absolut ausreichend ist. Ich habe viel Platz, um meine paar Dinge zu verstauen und sogar einen großen Kleiderschrank, den ich noch am selben Abend gefüllt habe. Susan hat eine ganz liebe Haushälterin namens Hazel (so ein schöner Name!), die 3 Mal die Woche hier ist. Hazel arbeitet schon seit über 20 Jahren für Susan und die beiden haben ein herzliches Verhältnis. Wir sind uns zur Begrüßung in die Arme gefallen und sie war sehr interessiert, mehr über mich zu erfahren. Ich denke, dass ich mich hier sehr wohl fühlen werde. Susan hat nach Ankunft direkt einen Tee gemacht (noch bevor ich ihr überhaupt mein kleines Geschenk überreichen konnte, über welches sie sich sehr gefreut hat) und gesagt, ich könne mich ganz wie zu Hause fühlen. Hier einige Bilder meiner Unterkunft in SA:

Das Haus von Außen absolut in Szene gesetzt :D Der Garten mit Blick auf den Wintergarten und links dem Anbau, den Susan untervermietet Der Garten vom Wintergarten aus fotografiert der einladende Pool :) Wintergarten von Außen .. und von innen Da kann man morgens immer gemütlich frühstücken :) da ist einer der Hunde von der Untermieterin zu sehen! Die Küche Das Wohnzimmer

Am Nachmittag sind wir zum Walmer Park Shopping Center gefahren, um mir dort eine SIM-Karte und mobiles Internet zu besorgen. Ich bin bei MTN geblieben und bereue es bisher überhaupt nicht. Mein Empfang ist so gut wie zu Hause auch :D Zwar habe ich keine Flatrate, aber 2 GB Datenvolumen pro Monat. Wenn ich dies aufbrauche, muss ich mir mehr dazukaufen. Skypen klappt damit auch, falls ihr, liebe Oma und liebe Mama, mich die kommende Woche mal anrufen möchtet, sagt mir gern bescheid!

Für die kommenden Tage ist noch nicht besonders viel geplant, heute Nachmittag wollte Susan mit mir zum Boardwalk fahren. Morgen treffe ich mich vielleicht mit Anke, der Freundin aus Stuttgart mit der ich letztes Jahr auf Roadtrip nach Durban unterwegs war und die zufällig auch gerade wieder in PE ist. Außerdem versuche ich mal auf dem Campus Internetzugang zu bekommen und ein wenig Recherche zu betreiben. Mal sehen :)

Nozibele und Familie sind übrigens auch gut gelandet, habe bislang aber nur kurz mit ihrer Schwester geschrieben. Sie meinte ihre Zwillingsschwester kommt nächste Woche und wir können uns dann zum Dinner treffen. Darauf freue ich mich schon sehr!

Mehr gibt es erstmal nicht zu berichten an dieser Stelle! ;) Liebe Grüße aus PE und bis bald!