Dienstag, 14.10.2014

Mountain Zebra & Camdeboo National Park

Pure African experience! Am Sonntagmorgen um 4 Uhr gings los! Mit einer Gruppe von 9 Leuten (aus Schweden, den USA und Deutschland) und Kevin, unserem Tourguide. Jeder wurde von zu Hause eingesammelt. Dann ging es auf zum Cheetah tracking! Wie ihr euch das vorstellen könnt, seht ihr auf den Fotos! ;) Nach 2 einhalb stündiger Fahrt kamen wir im ersten Nationalpark an, wo unsere Guides schon mit offenem Geländewagen auf uns warteten. Da dieser schon voll war, ist Kevin bei der Rezeption geblieben und hat sich von der Fahrt ausgeruht. Er musste uns schließlich noch sicher nach Hause bringen am Ende dieses langen Tages!

unsere Gruppe & Guides Mit diesem Gerät konnten die Guides 7 der Cheetahs aus dem Park aufspüren! Durch die Berge, auf der Suche nach wilden Tieren! Ohoh!

Was wir dann gesehen haben, ist äußerst selten und war wahnsinnig beeindruckend mitzuerleben. Als die Guides die Mama von 4 Kindern endlich aufgespürt haben, schien sie sich gerade auf die Suche nach einem Rehbock zu machen. Wir setzten uns ins Gras und warteten.. nach einer Weile scheuchten uns die Guides auf, alle holten Ihre Kameras heraus und versuchten den Moment festzhalten. Bereits nach wenigen Sekunden war die Gepardin erfolgreich mit ihrer Jagd und zog das erfasste Wild in den Schatten. Im Anschluss gab sie Geräusche von sich, die mit einem Vogelzwitschern vergleichbar sind. Die Guides erklärten uns, dass die Mama ihre Jungen ruft und solange nicht beginnen würde, das Wild zu verspeisen. Nach etwa 20 Minuten tauchten diese dann auch auf. Die Zeit dazwischen saßen die Guides mit Gewehr aufmerksam um uns herum. Die Jungtiere besitzen nämlich noch kein Halsband, mit dem sie aufgespürt werden können. Wir mussten uns sehr ruhig verhalten, um die Tiere nicht zu verschrecken. Wahrscheinlich wäre es eher andersherum, aber naja.. :D Als diese bei ihrer Mama waren, haben sie gemeinsam mit dem Mahl begonnen. Wir haben uns in der Zwischenzeit näher an das Geschehen rangepirscht. Aber immer nur in Kleingruppen von 3 Personen. Ich habe mich ein wenig wie ein Eindringling in die Privatsphäre der Tiere gefühlt. Aber das ist man wohl immer, auf Safaris generell. Die folgende Auswahl zeigt Euch, wie nah wir an das Geschehen rangepirscht sind. Mein Kameraobjektiv war leider nicht optimal dafür, die Jagd- und Fressszene einzufangen. Ich hoffe sehr, dass wir die Bilder noch mit den anderen Internationalen austauschen. Diese haben mit ihrer Ausrüstung super Schnappschüsse machen können! Das sind aber erstmal meine Bilder. Hoffentlich könnt ihr die Geparden entdecken :)

Könnt ihr was entdecken?

Zurück im Camp haben wir zunächst auch gefrühstückt (es gab Omlette mit Pilzen und Bacon). Die beiden Guides, die ihren Job wirklich gut gemacht haben, haben sich noch auf einen Drink zu uns gesetzt. Einer erzählte uns, dass er in seinen 9 Jahren, die er schon in dem Park arbeitet, nur zweimal diese Szenen live mit ansehen konnte. Wir waren insgesamt 4 Stunden unterwegs.. kam mir gar nicht so lange vor! Schon während der Tour hat er sich mit uns über einige Geschichten aus dem Park unterhalten. Mit einer wollte er aber erst herausrücken, als wir zurück im Camp waren.. zu Recht. Erst meinte er, dass er nun Millionär wäre, wenn er vor 3 Jahren eine GoPro besessen hätte. Als Tourguide erlebt man ja so einiges.. aber er hat einen Angriff eines Nashorns überlebt, an denen andere Menschen sterben. Mehr führe ich an dieser Stelle besser nicht aus.. Wir sind alle heile geblieben und haben mit wahnsinnigen Erlebnissen den Park wieder verlassen. Auf dem Weg zur Grenzkontrolle sind wir noch einigen anderen Tieren begegnet.

einem Spießbock einem Erdmännchen und dem südafrikanischen Wappentier, dem Springbock

Im Anschluss sind wir weiter nach Nieu-Bethesda, ein schnuckeliges kleines Dorf im Nirgendwo. Dort haben wir einen kleinen Bummel gemacht, Drinks für den Sonnenuntergang eingekauft und ich habe das Owl House besucht, wo Kunst ausgestellt ist. Einige Eindrücke von diesem Stop und dem Weg dorthin:

On the road! schöner Ausblick! Nini, Suna und ich in dem Dorf ein kleines Cafe Die süße Kirche :) Der Garten des Owl Houses :D

Unsere Weiterfahrt nach Graaff Reinet, wo der Camdeboo Nationalpark liegt, war wieder geprägt von wunderschöner Landschaft. Schöne Straßen für eine Motorradtour, oder Papa? Vielleicht sollten wir an unserem Vorhaben festhalten.. :P Dort angekommen, mussten wir uns ein wenig beeilen, um den Sonnenuntergang nicht zu verpassen. Die Ausblick haben sich so gelohnt! Es war unfassbar hoch und ich schätze, Du hättest Dich nicht getraut, Dich dort auch nur hinzusetzen, Mami! Aber seht selbst:

Angekommen im Camdeboo! Unsere Visitor's Map :) Wahnsinns Ausblick! Lieblingsbild des Tages! sooo hoch! zum Sonnenuntergang rennen :D Nini und ich, kurz bevor die Sonne verschwunden war..

Ein toller Tag ging damit zu Ende. Auf der Rückfahrt habe ich mich ganz lange mit Kevin über meine BA und die aktuelle politische Situation unterhalten. Er hat angeboten, mich die kommenden zwei Wochen intensiv in der Arbeit zu unterstützen und mich einigen Leuten vorzustellen. Hoffentlich klappt das! Wünscht mir Glück :)